25jähriges Jubiläum der Gemeinde Ötisheim mit den Gemeinden in Südfrankreich (Luberon)

25jähriges Jubiläum der Gemeinde Ötisheim mit den Gemeinden Mérindol, Lauris, Lourmarin, Puget sur Durance und Puyvert in Südfrankreich (Luberon)

 

35 amis du Lubéron machten sich an Himmelfahrt auf den Weg nach Südfrankreich, um mit den französischen Freunden das 25jährige Jubiläum der im Jahre 1994 offiziell gegründeten Partnerschaft zu feiern.

 

5 Tage, mit einem eigens von den Gastgebern ausgearbeiteten Programm an Besichtigungen und verschiedenen Möglichkeiten, die südliche Lebensart kennen zu lernen und zu genießen, hinterließen bei den Teilnehmern viele positive Eindrücke von Land und Leuten und deren durch nichts zu übertreffende Gastfreundschaft.

 

Einige kannten sich schon von vielen Besuchen in den vergangenen 25 Jahren, andere lernten sich neu kennen und über alle Sprachbarrieren hinweg spürte man in den vielen Gesprächen gegenseitiges Verständnis und das, was sich Europa nennt: eine Einigkeit, verbunden mit dem festen Willen, dass diese Freundschaft zwischen so unterschiedlichen Menschen niemals wieder brechen darf.

 

Ein herzliches Willkommen gab es bei der Ankunft der Gäste im Gemeindesaal von Mérindol, bevor die Gäste von den Gastfamilien übernommen wurden.

 

Am Freitag stand der Besuch der Stadt Cassis, an der Côte d´Azur, auf dem Programm. Madame Elsa Manet konnte den Ötisheimern viel Interessantes berichten. Neben den Genüssen für das leibliche Wohl fanden ein paar wenige den Weg in das herrlich erfrischende Wasser des Mittelmeers. Am Nachmittag folgte eine Bootstour zu den beeindruckenden Calanques, einer Kreide-Fels-Formation entlang der Küste, die es sonst nirgends gibt.

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Jubiläums. Gefeiert wurde den ganzen Tag in „La Garrigue“, einem wilden Freizeitgelände nahe der Durance. Zwischen hohen Bäumen wurde die Geschichte der Partnerschaft in Bildern gezeigt, im Schatten der Bäume wurde bei sonnigem, heißem Wetter Landestypisches und ein guter Tropfen Wein aufgetischt. Beim offiziellen Teil wurde der Gründung der Partnerschaft und ihren Vätern, insbesondere Bürgermeister a.D. Willy Benndorf sowie seinen damaligen französischen Kollegen Georges Chevallier, Henri Barthélémy, Pierre Grégoire, Pierre Monier und René Dumas gedacht, die 1994 die Partnerschaftsurkunde unterzeichneten. Letzterer war, zur Freude aller, sogar bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zugegen.

Vor der offiziellen Unterzeichnung verband die Gemeinden bereits freundschaftliche Bande. Besonders Herr Sarre aus Mérindol, der nicht nur die deutsche Sprache beherrschte sondern sogar Schwäbisch konnte,  sowie die Waldenserforscherin und offizielle Patin der Partnerschaft Frau Natalie Hilgendorff haben zur Vertiefung dieser Freundschaften beigetragen.

Neben der Bürgermeisterin von Mérindol Madame Jacqueline Combe, der Bürgermeisterin von Puyvert Madame Sylvie Grégoire, dem Bürgermeister von Lauris Monsieur André Rousset waren Vertreter der anderen Gemeinden bzw. des Partnerschaftskomitees „Les amis d´Ötisheim“ anwesend: Madame Christiane Aguitton, Madame Erika Weisskopf, Madame Marie Jésus Maillet, Monsieur Klaus Speck sowie Monsieur François Wencelius.

Alle Redner hoben hervor, dass es wichtig sei, die Jugend noch mehr einzubinden, um ein geeintes Europa auch in der Gegenwart zu leben und in Zukunft zu sichern.

Madame Monique Brepson übernahm dabei den Part der Übersetzerin.

Als besondere Gäste waren Madame Suzanne Bouchet, die Vize-Präsidentin des Départements (Bereich Soziale Angelegenheiten) und Monsieur Christian Mounier, der Vize-Präsident des Départements (Bereich Landwirtschaft) und Bürgermeister von Cheval-Blanc anwesend.

 

Der Umtrunk zur Jubiläumstorte wurde von der jungen Künstlerin Angélique Beaume mit bekannten Chansons umrahmt, zu denen im Freien sogar getanzt wurde. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Kirchengemeinde.

 

Auch die Boulespieler kamen nicht zu kurz. Leider verlor die Ötisheimer Mannschaft nach hartem Kampf gegen die Favoriten aus Frankreich auf  deren gewohntem Terrain.

 

Am Sonntagvormittag besuchte man einen Markt in Isle sur la Sorgue, nach einem hervorragenden 5-Gänge-Menü die Stadt Roussillon mit den Ockerbergen und das Kloster von Sénanque an dem dann auch das Gruppenfoto entstand. Lea war an diesem Tag die Reisebegleiterin, die auch die Klosterführung übernahm.

 

Leider ging die Reise am Montag für alle viel zu früh zu Ende. Gut aber, dass alle wieder wohlbehalten nach Hause gekommen sind. Ein herzlicher Dank gilt daher auch unserem Busfahrer, Herrn Dilek, der uns in Frankreich ganz souverän chauffiert hat und dem Busunternehmen Binder aus Wurmberg.

 

Die angeschlossenen Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck der Reise.

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