Aktuelle Meldungen

Neue Vorschulkindergartengruppe eröffnet

Pünktlich zu Beginn des neuen Kindergartenjahres konnte am 1. September die neue Vorschulkindergartengruppe des Kinderhaus Öläcker mit 25 Kindergartenplätzen in Betrieb gehen.

Schon lange war es ein gemeinsamer Wunsch unserer Grundschule und unserer Kinderhäuser eine Kindergartengruppe zu schaffen, die den Vorschulkindern den Eintritt in den Schulalltag erleichtert und sie spielerisch auf das Leben als Schulkind vorbereitet.

Hauptziel der Arbeit mit den Kindern ist das Hinwirken auf die Schulfähigkeit. Ein sanfter, positiver Übergang vom Kindergarten in die Schule ist wichtig für Freude, Motivation und Erfolg in der Schule. Das Feinziel der Gruppe ist das sorgsame Heranführen an Schulstrukturen z.B. durch regelmäßige Lerneinheiten und einen strukturierten Tagesablauf, wie die Kinder ihn bislang vom Kindergarten kennen. Außerdem werden gemeinsame Rituale (z.B. Leisezeichen) eingeübt, die den Kindern das richtige Verhalten in der Schule erleichtern werden.

Nachdem die Gemeindeverwaltung nach dem Ausarbeiten einer ausführlichen Konzeption im Dezember 2020 grünes Licht von den Verantwortlichen des Kommunalen Verbandes für Kinder, Jugend und Soziales erhalten hatte und auch der Gemeinderat der Finanzierung des Projekts mit Kosten von circa 60.000 Euro zugestimmt hatte, ging alles ganz schnell. In nur wenigen Monaten wurden die früheren Kernzeitbetreuungszimmer im Hauptgebäude der Henri-Arnaud-Grundschule umgebaut und neu gestaltet, damit sich die 25 Vorschulkindergartenkinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen auf den Alltag als Schulkind vorbereiten können. Den Kindern und ihren Betreuerinnen stehen nun knapp 140m² Spiel- und Lernfläche im Erdgeschoss des Schulgebäudes zur Verfügung.

Hauptamtsleiterin Ströhle zeigt sich glücklich darüber, dass mit Annette Schulz und Melina Scheel zwei hervorragende Erzieherinnen aus dem eigenen Personal gewonnen werden konnten, die gemeinsam mit einer Anerkennungspraktikantin die Gruppe leiten. Die Grundschullehrkräfte sowie die Schulsozialarbeiterin Gabi Esposito unterstützen das pädagogische Personal bei der Arbeit mit der Vorschulgruppe und helfen die Kinder bewusst zu fördern und auf den Schulalltag vorzubereiten.

Die Resonanz auf die neue Gruppe unter den Eltern war groß, so dass direkt zu Beginn des neuen Kindergartenjahres alle Plätze an neue Vorschüler vergeben werden konnten. Künftig wird es im Frühjahr einen festen Anmeldezeitraum geben, in dem Eltern von Vorschülern ihre Kinder für die Gruppe anmelden können. Auch weiterhin besteht die Möglichkeit die Vorschulzeit, wie bislang, in den Kinderhäusern zu verbringen. 

Mit der Eröffnung der Vorschulkindergartengruppe konnte die Gemeinde darüber hinaus sehr kurzfristig 25 neue Kindergartenplätze schaffen. Eine weitere Kindergarten- sowie Krippengruppe befindet sich in der Planung. Diese beiden Gruppen werden im Kinderhaus Steidach (Waldkindergarten) eingerichtet.

Nötig geworden ist die kurzfristige Erhöhung des Platzangebots in den Kinderhäusern aufgrund zahlreicher Zuzüge junger Familien sowie deutlich höherer Geburtenzahlen wie in den Vorjahren. Die Gemeinde freut sich sehr über die steigenden Zahlen junger Mitbürger, bittet die Eltern aber um Verständnis, dass der weitere Ausbau des Platzangebotes noch einige Monate Zeit in Anspruch nimmt, so dass es bei der Aufnahme von Kindern aktuell leider zu Wartezeiten kommen kann. Alle Beteiligten arbeiten unter Hochdruck daran, dass baldmöglichst allen Kindern wieder ein pünktliches Platzangebot gemacht werden kann.

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Bücher- und Spiele-Tauschschrank

Seit 26. Juli steht ein besonderer Schrank vor dem Grundschulgebäude. In ihm findet man Kinder- und Jugendbücher, sowie Spiele zum kostenlosen Ausleihen und Tauschen.

Die Idee dazu stammt von der Schulsozialarbeiterin Gabi Esposito und die Henri-Arnaud-Grundschule war gerne bereit, die Umsetzung zu unterstützen. Einer der Schwerpunkte der Henri-Arnaud-Grundschule liegt auch auf der Leseförderung. So nimmt die Grundschule im Herbst schon seit vielen Jahren am Bundesweiten Vorlesetag teil, bei dem – wenn nicht gerade Corona vorherrscht – Eltern, Großeltern und auch immer wieder Bürgermeister Werner Henle den Kindern ihre Lieblingsgeschichten vorlesen. Auch im Sommer findet ein klasseninterner Lesetag statt, an dem sich die Kinder in der Regel einen ganzen Tag mit einer Lektüre beschäftigen.

Die Gemeinde Ötisheim genehmigte ebenfalls sehr gerne die Einrichtung des Büchertauschschrankes.

Es dauerte eine Weile bis der zum fast 100 Jahre alten Gebäude passende Schrank gefunden wurde. Die ersten Bücher und Spiele wurden durch private Spenden gesammelt. Herzlichen Dank dafür!

Ein großes Dankeschön geht auch an die Buchhandlung Elser aus Mühlacker, die eine ganze Kiste Jugendbücher gespendet hat.

Der Bücherschrank ist ein offenes Angebot der Grundschule Ötisheim für alle Kinder und Jugendliche und deren Familien.

Bücher und Spiele dürfen kostenlos ausgeliehen und getauscht werden.

Wir freuen uns über jeden Nutzer, der sorgsam und pfleglich mit den Büchern, Spielen und dem Bücherschrank umgeht und hilft, Ordnung im Bücher- und Spieleschrank zu halten.

 

Und so geht’s…

 

Du willst ein Buch oder ein Spiel ausleihen:

Such dir ein Buch oder Spiel aus. Spiele bitte erst zuhause öffnen, damit nichts verloren geht. Wenn Du das Buch ausgelesen hast oder lange genug mit dem Spiel gespielt hast, darfst Du es wieder zurück stellen in den Bücherschrank oder Du stellst ein anderes dafür rein.

 

Du willst ein Buch oder ein Spiel behalten:

Nimm es und stelle dafür-falls Platz ist- ein anderes gut erhaltenes Buch oder Spiel in den Bücherschrank.

 

Du willst ein Buch oder ein Spiel von Dir abgeben:

Wenn es gut erhalten und vollständig ist, stelle es einfach in das entsprechende Fach im Bücherschrank. Spiele bitte immer mit Klebeband oder einer Schnur verschließen, damit nichts verloren geht. Ist gerade kein Platz, warte bis wieder eine Stellfläche frei ist.

 

Du hast Fragen oder Anregungen:

Melde Dich gerne bei

Schulsozialarbeit Henri-Arnaud-Grundschule

Gabi Esposito

Tel. 072311333158

gabi.esposito@miteinanderleben.de

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Blühwiesen in Ötisheim erfordern spezielle Pflege

Die Gemeinde Ötisheim arbeitet seit vergangenem Herbst intensiv daran, Blühwiesen auf dafür geeigneten gemeindlichen Grünflächen anzulegen.

Das Langzeitprojekt wird unter anderem vom Naturpark Stromberg Heuchelberg begleitet, welcher die Gemeinde zu geeigneten Flächen berät, entsprechende Bepflanzung empfiehlt und bei den Pflegemaßnahmen durch den Bauhof als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite steht.

Die neu entstehenden Blühwiesen bieten den heimischen Insekten und Vögeln Nahrung und leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Biodiversität.

Insekten benötigen ein Netzwerk an Blühflächen, die in Flugdistanz erreichbar sind. Sie benötigen ganzjährig ein reichhaltiges und vielfältiges Blütenangebot. Auch in Baden – Württemberg dominieren jedoch oft kurz geschnittene Rasenflächen oder ortsfremde Blühpflanzen das Landschaftsbild. Auch intensiv genutzte Flächen der Landwirtschaft bieten kein Nahrungsangebot für nektar- und pollenabhängige Insekten.

Darunter leidet nicht nur die Honigbiene, sondern auch die circa 460 in Baden-Württemberg heimischen Wildbienenarten, zu denen auch die Hummeln gehören. Auch Schmetterlinge, Schwebfliegen, Wespen und Laufkäfer sind betroffen.
Je nach Mundwerkzeug benötigen Insekten unterschiedliche Blütenpflanzen. Während pollenfressende Käferarten für ihre kurzen Beißwerkzeuge gut zugänglich Blüten brauchen, saugen Tagfalter aus langen Blütenröhren. Zusammen bestäuben heimische Insekten unsere Kulturpflanzen und bilden die Nahrungsgrundlage für unzählige weitere Tiere

 

Im Rahmen des Projektes „Blühender Naturpark“ wurden in Ötisheim und zahlreichen anderen Kommunen Blühflächen angelegt, die sich durch die gewissenhafte und fachgerechte Pflege der Bauhöfe und die feuchte Witterung sehr gut entwickelt haben. Um die Artenvielfalt auf diesen Flächen zu erhalten ist es notwendig, die angelegten Blühwiesen zweimal jährlich zu mähen. Wird eine Wiese nicht gemäht, kommt es zur Artenverarmung und Vergrasung, da sich einige wenige konkurrenzstarke Arten gegenüber den langsamer wachsenden Wildkräutern durchsetzen. Deshalb gilt: Die Mahd von heute sorgt für die Blüten von morgen. Auch wenn dabei während der Blüte gemäht werden muss. Entscheidend ist die Häufigkeit der Mahd und der richtige Zeitpunkt im Jahresverlauf. Zwei Mähdurchgänge mit Abtrag des Mähguts fördern die Blütenvielfalt und nehmen Rücksicht auf die Wiesenbewohner. Lässt man das Mähgut 1-2 Tage auf der Fläche liegen, haben Insekten die Möglichkeit das Mähgut zu verlassen und die Pflanzen können sich durch Nachreifen der Samen vermehren.

 

Die in Ötisheim neu angelegte Fläche befindet sich direkt entlang der Zufahrt zum Freibad.

Die Fläche wurde bisher mehrmals im Jahr geschlegelt. Im Frühjahr wurde jetzt ein Bodenumbruch mit einer Umkehrfräse getätigt. Danach wurde der Fläche eine 2-wöchige Bodenruhe vor der Aussaat gegeben, damit sich der Boden setzen konnte.

Die aufgebrachte Saatmischung lässt dort eine mehrjährige Wildblumenwiese entstehen.

Eine erste zarte Blütenpracht hat sich bereits entwickelt. Mit einer üppigen Blumenwiese ist jedoch erst ab dem zweiten Jahr zu rechnen.

Ein großer Dank gilt unserem Bauhofteam, welches sich bei Schulungen intensiv mit der korrekten Ansaat und Pflege der Flächen auseinandergesetzt hat und künftig damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Artenreichtum auf unserer Gemarkung leistet.

Auch die innerörtlichen Blühflächen wurden in diesem Jahr erstmals bewusst mit insektenfreundlichen Blumen und Pflanzen bestückt und das Grün entlang der Straßenränder für einen längeren Zeitraum zum Wohle der Insekten nicht gemäht.

Im kommenden Jahr soll dann noch mindestens eine weitere neue Blühwiese im Bereich Schönenberg hinzukommen.

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Ötisheimer Sporthalle offiziell eingeweiht

Vergangenen Freitag konnte die neue Ötisheimer Sporthalle nach rund 3 1/2 Jahren Bauzeit im Rahmen einer Pandemiebedingt klein gehaltenen Einweihungsfeier ihrer offiziellen Bestimmung übergeben werden.

Die Überlegungen für eine neue Sporthalle liegen in Ötisheim bereits längerer Zeit zurück. Schon 2008 hat man festgestellt, dass die Zwei-Feld-Halle aus dem Jahr 1974 für den Vereinssport nicht mehr ausreicht.

 

2014 wurden die Überlegungen schließlich konkreter und der Gemeinderat entschied sich für einen Neubau und damit den Ersatz der alten Sporthalle.

 

Wunsch war es, neben einer größeren Sportfläche auch einen Mehrzweckraum, sowie eine Tribüne und Küche für die Zuschauer bei Sportveranstaltungen zu integrieren.

 

Obwohl die neue Halle mit einer Nutzfläche von über 2400 Quadratmetern deutlich größer ist als ihre

Vorgängerin, ist das zweistöckige Gebäude gut in die Umgebung eingepasst. Grund dafür ist die rückwärtige Eingrabung der Halle in das leicht ansteigende Gelände an der Öläckerstraße. Beide Stockwerke sind hierdurch auch barrierefrei zugänglich, ohne die Erfordernis eines Aufzugs im Inneren der Halle.

 

Die Sporthalle selbst hat eine Fläche von 45 mal 27 Metern und ist in drei kleinere Räume teilbar.

 

Als Besonderheit gibt es einen 60 Quadratmeter großen Mehrzweckraum. Dieser ist von außen zugänglich und kann deshalb unabhängig von der Halle selbst genutzt werden.

Gebaut wurde die Halle aus Stahlbeton, die Innenverkleidung der Wände ist aus Holz. Die Wärmeversorgung läuft über das Nahwärmenetz mit der benachbarten Henri-Arnaud-Grundschule.

 

Anders als bei vielen öffentlichen Projekten blieb die Kostenüberschreitung in Ötisheim begrenzt.

Durch die konsequente Aufhebung von Ausschreibungsergebnissen, die deutlich über den kalkulierten Kosten lagen, konnten die Gesamtkosten, welche zu Beginn des Baus auf 6 Millionen Euro geschätzt waren mit 6,5 Millionen Euro im Rahmen gehalten werden. Insbesondere auch im Hinblick auf den stark gestiegenen Baukostenindex während der Bauzeit.

Bei der Finanzierung des Projekts blieb der Gemeinderat seiner Linie „keine Schulden aufnehmen“ treu. Dank guter finanzieller Rücklage war kein Kredit für die Realisierung des Neubaus notwendig.

Geplant war die Eröffnung der neuen Sporthalle ganz anders – als Event und Tag der offenen Tür für alle interessierten Bürger und Sportler. Aufgrund der Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, wird der Tag der offenen Tür nun in den September verschoben. Dann haben endlich alle die Möglichkeit, sich die neue Sporthalle anzuschauen.

Der Name der neuen Sporthalle wurde am Freitag im Rahmen der Einweihung offiziell bekannt gegeben. In einer nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung wählte das Gremium aus zahlreichen eingegangenen Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger den Namen „Öläcker Sporthalle“ aus. Dieser wurde nun als Schriftzug im Eingangsbereich der Halle platziert.

Während der Bauphase blieb die alte Sporthalle aus dem Jahr 1974 stehen, sodass weiterhin Sport getrieben werden konnte. Im September soll der offizielle Umzug aller Vereine und der Schule in die neue Sporthalle erfolgen und der Abriss der alten Sporthalle vergeben werden. Auf der dann freiwerdenden Fläche wird von der Gemeinde noch ein Investor für die Realisierung sozialen Wohnraums gesucht. Der Bebauungsplan sieht dies so vor.

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Werner Meinecke, Stefan Dreher, Ute Sträter und Volker Richter(v.l.n.r.) wurden vom stellvertretenden Bürgermeister Uwe Oehler (Mitte) geehrt.

Blutspenderehrung 2020

Am 10. Februar wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Ötisheimer Rathauses, an der auch der Bauausschuss teilnahm, 4 Ötisheimer Bürger für ihr Wirken als Blutspender geehrt.

Werner Meinecke, Stefan Dreher und Ute Sträter wurden für 10-maliges Spenden geehrt. Volker Richter konnten vom stellvertretenden Bürgermeister Uwe Oehler für die 50-malige Blutspende geehrt werden. Der stellvertretende Bürgermeister Uwe Oehler zeichnete die Blutspender mit der entsprechenden Ehrennadel samt Urkunde des Deutschen Roten Kreuzes aus und bedankte sich bei allen für ihr vorbildliches Wirken zum Wohle der Allgemeinheit.

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Wechsel im Bauamt nach über 25 Jahren Tätigkeit

Bauamtsleiter Michael Rexer wird nach über 25 Jahren Tätigkeit bei der Gemeinde Ötisheim zum Ende des Monats Februar in den Ruhestand gehen.

Seit dieser Woche wird Michael Rexer bereits tatkräftig von seinem Nachfolger Eros Schembri unterstützt, der die Stelle ab März übernehmen wird. Herr Schembri ist staatlich geprüfter Bautechniker und war zuletzt als Bauleiter bei einer Firma für Dachaufbauten tätig.

Wir wünschen Herrn Schembri viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit!

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Adventswoche 2019

Zahlreich strömten die Besucher in der Zeit vom 09. bis 13. Dezember zur siebten „Adventswoche“ in die Historische Kelter.
Die „Adventswoche“ ist in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil im Kalender vieler Ötisheimer Bürger geworden.

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