Aktuelle Meldungen

2019

Veranstaltung in Ötisheim zum Thema „Artenvielfalt fördern und bewahren“: Jeder kann etwas tun

„Die Situation ist dramatisch,“ sagt Thomas Köberle über das weltweite Aussterben der Tier- und Pflanzenarten. Jeder sei gefragt, wenn es darum geht, den Prozess aufzuhalten, betonte der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbandes Enzkreis und gab seinen Zuhörern in der Erlentalhalle praktische Tipps, wie sie im heimischen Garten Artenvielfalt fördern und bewahren können. Auch für öffentliche Grünflächen hat er Vorschläge parat.

Über 60 Gäste waren zum Vortrag im Vereinszimmer gekommen, so dass noch weitere Stühle aufgestellt werden mussten. „Das Thema interessiert uns alle“, stellte Andrea Maisel (SPD) fest, die als zweite stellvertretende Bürgermeisterin die Besucher begrüßte. Die Idee zu der Veranstaltung, zu der Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Naturfreunde Ötisheim und Obst- und Gartenbauverein Ötisheim eingeladen hatten, stammte von Gemeinderätin Ingrid Burger (BUN).

Der Enzkreis sei, was die Artenvielfalt betrifft, eine „Insel der Glückseligkeit“, betonte Thomas Köberle und redete damit das Problem keineswegs klein. Die Artenvielfalt in der Region führte er unter anderem auf die Realteilung zurück, die eine klein strukturierte Landschaft zur Folge hatte: „Jeder hat irgendwo ein Stückle.“

Auch die vier unterschiedlichen Naturräume Kraichgau, Stromberg, Heckengäu und Schwarzwald förderten die Artenvielfalt. Die Enz sei der artenreichste Fluss in Baden-Württemberg.

Köberle machte deutlich, dass der Artenverlust nicht neu ist. Seit 30 Jahren befasse sich die Uno mit dem Thema.  In der Wahrnehmung der Bevölkerung indes sei es erst vor etwa zwei Jahren angekommen.

80 bis 85 Prozent der Insektenbiomasse sind demnach bereits verloren, machte Köberle anhand eines Schaubilds deutlich, dass der Artenverlust in Relation zum Klimawandel bereits viel weiter fortgeschritten ist. Dabei komme den Insekten im Naturhaushalt eine tragende Rolle zu.

Die Klimaveränderung beschleunige den Prozess des Artenverlusts. „Heute Abend sterben 20 Arten aus“, so Köberle. In Deutschland gebe es 104 Arten an Säugetieren, 33305 Insektenarten, 9500 Pflanzen- und 14000 Pilzarten. Weltweit sei bereits ein Viertel aller Arten ausgestorben, führt Köberle als Gründe unter anderem die Vernichtung von Lebensräumen und den steigenden Energiebedarf auf.

Außerdem verdrängten invasive Arten die einheimischen Arten. So gebe es im Rhein nur noch ein Prozent einheimische Biomasse. Im Erlenbach vermisse er die Steinkrebse. Stattdessen sei der aus Amerika stammende Signalkrebs in den Bächen unterwegs.

Doch die Lage ist für ihn in der Region nicht hoffnungslos, führte er als positives Beispiel unter anderem die Wiesen im Schönenberger Tal auf. „Wenn jeder ein bisschen machen würde, wäre es ein Quantensprung im Artenschutz“, sagte Köberle und gab ganz konkrete Tipps wie die „kontrollierte Wildnis“. Das falle dem deutschen Gartenbesitzer schwer, räumt Köberle ein. Doch: „Das müssen wir lernen, das müssen wir aushalten“, plädiert er für „wilde Ecken“ im Garten. Die Brennnessel zum Beispiel seien für viele Insektenarten überlebenswichtig. Im Wildblumenbeet wachsen die Pflanzen, an die sich die Insekten angepasst haben.

Köberle schlug vor jetzt im Herbst auf das „Aufräumen“ des Gartens zu verzichten. Abgetrocknete Stängel seien voll mit überwinternden Insekten: „Ich rate dringend, die Stängel stehen zu lassen.“ Totholz, Trockenmauern, Steinhaufen, Teich und Nisthilfen gestalteten einen insektenfreundlichen Garten.

Auch bei der Gestaltung des öffentlichen Grüns müsse umgedacht werden. Statt Beeten mit nektar- und pollenlosen Zierpflanzen wäre es besser Staudenbeete anzulegen. Köberle: „Investitionen hat man schnell wieder drin.“ Als positive Beispiele nennt Köberle Mühlacker und Maulbronn.

Verwilderung zulassen, auf Pestizide verzichten, auf Vielfalt achten und heimische, standortgerechte Pflanzen verwenden, zählte er die wichtigsten Punkte auf und machet klar: „Die Voraussetzungen hier sind gut, wenn jeder etwas macht, wird es klappen.“ Das grundlegende „Zauberwort“ für ihn heißt an diesem Abend „Suffizienz“: „Weniger von allem, sorgfältiger mit allem umgehen.“

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Feuerwehr und Wasserversorgung üben die autarke Stromversorgung

Neben dem Betrieb als Stromerzeuger zur Ausleuchtung von Einsatzstellen mittels dem mitgeführtem Lichtmast kann dieser Stromerzeuger als Netzersatzanlage bei einem dauerhaften Stromausfall eingesetzt werden, um somit kritische Infrastrukturen mit einem autarken Netz betreiben zu können.

Am Montag den 12.08.2019 wurde im Areal des Bauhofes Ötisheim das Keltergebäude durch das neu beschaffte Notstromaggregat vom Hersteller AVS mit einer Erzeugungsleistung von 100kVA installiert und mit Strom gespeist.

Kommandant und Mitarbeiter der netzeBW Jochen Hörnle sowie die Elektrofachkräfte der Feuerwehr und Wasserversorgung haben gemeinsam das Notstromaggregat in Betrieb genommen, sodass das Keltergebäude mit Strom versorgt wurde. Das Ziel der Übung einen unabhängigen Betrieb von der öffentlichen Energieversorgung des Gebäudes wurde erreicht.

Bereits am 08.Juni war die Mobile Stromerzeugungsanlage beim Feuerwehreinsatz Wasserrohrbruch im Freibad Ötisheim im Einsatz. Weitere Übungen in der Zukunft werden durchgeführt, um im Ernstfall schnell die Versorgungssicherheit der Gemeinde sicherzustellen.

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Ausschussmitglieder und Bürgermeisterstellvertreter neu bestimmt

Mit der Einsetzung und Verpflichtung des neuen Gemeinderates vom 16. Juli 2019 wurden aus der Mitte des Gremiums auch die Bürgermeisterstellvertreter bestimmt.

  1. stellvertretender Bürgermeister ist Uwe Oehler (FWV/UBL)
  2. stellvertretende Bürgermeisterin ist Andrea Maisel (SPD)

 

Die Ausschüsse wurden wie folgt von den Gemeinderäten besetzt:

Bau- und Planungsausschuss:

Uwe Oehler (FWV/UBL)
Wolfgang Vetter (FWV/UBL)
Margrit Hammer (SPD)
Sabine Burkhard-Dürr (BUN)     
Dorthe Hönicke (Es geht noch mehr…)

 

TA/VA-Ausschuss:

Ulrich Jaggy (FWV/UBL)
Jürgen Halbich (FWV/UBL)
Harald Ruhl (FWV/UBL)
Andrea Maisel (SPD)
Günter Kolb (SPD)
Ingrid Burger (BUN)
Dorthe Hönicke (Es geht noch mehr…)

Gemeinsamer Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Mühlacker/Ötisheim

Thilo Hook (FWV/UBL)
Dr. Hans-Martin Luib (FWV/UBL)
Wolfgang Vetter (FWV/UBL)
Andrea Maisel (SPD)
Margrit Hammer (SPD)
Ingrid Burger (BUN)
Sebastian Hebel (Es geht noch mehr…)

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Ehrung und Verabschiedung langjähriger Gemeinderatsmitglieder

Am vergangenen Dienstag hatte Bürgermeister Werner Henle die Ehre, 3 weitere Mitglieder des Gemeinderats für mind. 10-jährige Tätigkeit im Gremium zu ehren.

In der letzten Sitzung vor der Gemeinderatswahl am 26.05.2019 durften bereits Uwe Oehler und Wolfgang Vetter (beide FWV) die besondere Ehrung für 30-jährige Tätigkeit im Gemeinderat entgegennehmen. Marliese Heugel (SPD) wurde für 25 Jahre und Jürgen Halbich (FWV)  für 20 Jahre Gemeinderatsarbeit geehrt.

Nun hatte der Gemeindetag Baden-Württemberg der Gemeinde Ötisheim auch die 10-jährige Ehrung für die Gemeinderäte Peter Siegel (Es geht noch mehr…), Harald Ruhl (FWV) und Günter Kolb (SPD) zukommen lassen. Alle geehrten Räte erhielten die Ehrennadel und Urkunde des Gemeindetages.

Bürgermeister Werner Henle lobte die vorzügliche Mitarbeit und Kooperation aller geehrten Gemeinderäte. Er zeigte sich erfreut darüber, mit wie viel Sachverstand und Feingefühl die Mitglieder des Gemeinderates ihre Arbeit zum Wohle der Gemeinde und der Bürger in den vergangenen Jahren ausübten.

Verabschieden musste sich Bürgermeister Werner Henle an diesem Abend von zwei der geehrten Gemeinderäte. Peter Siegel und Marliese Heugel wurden nach 13-jähriger bzw. 25-jähriger Tätigkeit am 26.05.2019 nicht mehr in den Gemeinderat gewählt.

Der neu gewählte Gemeinderat wird am 16. Juli 2019 eingesetzt und seine erste Arbeitssitzung haben.

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20. Juni: Wasser marsch - das Freibad hat wieder geöffnet

Ab Fronleichnam - Donnerstag, den 20. Juni 2019 - ist das Freibad wieder geöffnet.

 

 

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25jähriges Jubiläum der Gemeinde Ötisheim mit den Gemeinden in Südfrankreich (Luberon)

35 amis du Lubéron machten sich an Himmelfahrt auf den Weg nach Südfrankreich, um mit den französischen Freunden das 25jährige Jubiläum der im Jahre 1994 offiziell gegründeten Partnerschaft zu feiern.

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Vorläufiges Ergebnis Gemeinderatswahl 2019

Hier finden Sie das vorläufige Ergebnis der Gemeinderatswahl vom 26.05.2019.

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Vorläufiges Gemeindeergebnis Kreistagswahl - Wahlkreis II 2019

Hier finden Sie das vorläufige Ergebnis der Gemeinde Ötisheim für die Kreistagswahl (Wahlkreis II) am 26.05.2019.

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Vorläufiges Gemeindeergebnis Europawahl 2019

Hier finden Sie das vorläufige Ergebnis der Europawahl am 26.05.2019.

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Lärmschutzmaßnahmen der Deutschen Bahn AG

Zum 1.1.2019 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Förderrichtlinie für die Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes neu herausgegeben. Maßgebende Änderung ist die Anhebung des Stichtags von bisher 1. April 1974 auf den 1. Januar 2015. Die DB Netz AG hat daher das Schallgutachten überarbeitet. Das Ergebnis zeigt, dass die Schallschutzwand LSW 2 um 60 m Richtung Nordwesten verlängert werden kann.

Außerdem ergab sich auf der bahnrechten Seite in Blickrichtung Bretten eine zusätzliche Lärmschutzwand (LSW 3) mit einer Länge von 686 (km 48,309 bis km 48,995).

Auch die Zahl der Wohngebäude, die dem Grunde nach einen Zuschuss von 75 % für die Umsetzung von passiven Maßnahmen, wie beispielsweise den Einbau von Schallschutzfenstern, erhalten, hat sich um etwa 10 Wohneinheiten erhöht.

Die Pläne mit den bisherigen und den zusätzliche Maßnahmen sind beigefügt.  

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