Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 2. Mai 2017

Rathaus
Bürgermeister Werner Henle vereidigte Sebastian Hebel als neuen Gemeinderat

Ein neues Gesicht im Ötisheimer Gemeinderat
Nachdem Thomas Bassier im April auf eigenen Wunsch aus dem Gemeinderat ausgeschieden ist, wurde am vergangenen Dienstag Sebastian Hebel von der Liste „Es geht noch mehr…“ als nachrückender Gemeinderat von Bürgermeister Werner Henle vereidigt.

Der 30- Jährige wurde zudem auch als Nachfolger von Bassier in den gemeinsamen Ausschuss der Stadt Mühlacker und der Gemeinde Ötisheim gewählt.

 

Ötisheim stellt auf digitale Wasserzähler um

Ab 2018 wird die Gemeinde Ötisheim die Flügelradwasserzähler in den rund 1800 Haushalten der Gemeinde durch neue digitale Wasserzähler ersetzen. So hat es das Gremium am Dienstag beschlossen. Rund 146.000 Euro wird die Maßnahme kosten, die sich nach Aussage der Firma Kamstrup schnell amortisieren wird, da die Zähler künftig nur noch alle 15 Jahre ausgetauscht werden müssen und nicht wie bisher alle 6 Jahre. Dies bringe auch eine deutliche Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter der Ötisheimer Wasserversorgung, da nicht mehr wie bislang jährlich rund 300 mechanische Wasserzähler zum Tausch anstünden.
Sowohl die Genauigkeit als auch die Ableseprozedur werden mit den neuen Geräten deutlich verbessert. Mittels Funkübertragung können die Wasserdaten vom Wassermeister Thomas Michel in Zukunft einfach ausgelesen werden.  Die Daten werden verschlüsselt übertragen, so dass eine Manipulation ausgeschlossen ist erklärt Herr Müllner von der Firma Kamstrup. Der Wasserverbrauch kann direkt an die Abrechnungsstelle übertragen werden, so dass auch hier eine deutliche Arbeitserleichterung zu erwarten ist. Insgesamt also eine lohnende Investition, auf die bereits andere Gemeinden im Umkreis zurückgreifen. Die Erfahrungen mit den digitalen Wasserzählern sind in den Nachbarkommunen durchweg positiv, so Bürgermeister Werner Henle.

 

Gemeinderat beschließt Erschließung und Ausbau des Waldenserwegs

Der Waldenserweg im Ortsteil Corres wird im Jahr 2018 ausgebaut. Grundlage hierfür ist der seit 2010 gültige Bebauungsplan „Gegen die lange Allmend II“. Die Anlieger müssen 90 Prozent der anfallenden Erschließungskosten übernehmen. 10 Prozent  Eigenanteil verbleiben bei der Gemeinde.
Gleichzeit soll auch die Waldenserstraße saniert werden.  Hier werden allerdings keine Erschließungskosten mehr fällig.

Im Zuge dieser Arbeiten wird die Gemeinde auch hier Leerrohre für die Breitbandversorgung einlegen lassen. Für Hauseigentümer besteht wie bereits in anderen Gebieten in Ötisheim umgesetzt auch die Möglichkeit, sich direkt einen Hausanschluss zu einem deutlich geringeren Betrag wie später setzen zu lassen.  Sobald über den Zweckverband die Breitbandversorgung im Enzkreis kommt und ein Netzbetreiber gefunden ist, könnte Corres als einer der ersten Ortsteile in Ötisheim mit schnellem Internet versorgt werden. Auf Nachfragen aus der Bürgerschaft, wann das schnelle Internet beim Nutzer ankomme könne er keine konkrete Aussage machen, so Bürgermeister Henle. „Wenn alles gut läuft könnten wir die ersten Nutzer vielleicht 2020 haben“.

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